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FA² · Use-Case-basierte Automatisierung

KI-Werkstatt — KI in der Kanzlei, ohne die Schweigepflicht zu riskieren

Konkrete, abgegrenzte KI-Use-Cases statt vager »Digitalisierung«: FAQ-Bot, Recherche-Assistent, Onboarding-Strecke. Bewusst so gebaut, dass keine Mandantendaten in eine Cloud-KI wandern. Ab 1.700 € netto pro Use-Case.

ab 1.700 €pro Use-Case, netto

KI ist in Steuerkanzleien angekommen — und mit ihr ein unterschätztes Risiko: Wer Mandanten-Unterlagen in ein Consumer-Tool wie ChatGPT-Free oder ein Standard-KI-Abo kippt, kann gegen die Verschwiegenheitspflicht aus § 203 StGB verstoßen. Das ist kein theoretisches Problem, sondern eine echte berufsrechtliche Grenze.

Die KI-Werkstatt geht das anders an. Wir bauen keine »KI-Strategie«, sondern einzelne, klar abgegrenzte Use-Cases mit echtem Nutzen — und zwar so, dass schutzbedürftige Mandantendaten gar nicht erst in eine Cloud-KI gelangen. Jeder Use-Case hat einen festen Preis und einen festen Scope.

Das ist der sinnvolle zweite Schritt nach dem Mandanten-Boost: Erst steht die Website, dann nimmt man der Kanzlei die wiederkehrende Fleißarbeit ab — Standard-Fragen beantworten, recherchieren, Mandanten-Onboarding strukturieren — ohne sich neue Datenschutz- oder § 203-Risiken einzukaufen.

Use-Cases, die wir bauen

  • FAQ-Bot auf der Website (beantwortet Standard-Fragen, leitet zum Termin)
  • Recherche-Assistent für wiederkehrende Fach- und Web-Recherche
  • Onboarding-Strecke für neue Mandanten (strukturierte Daten-Erfassung)
  • Jeder Use-Case mit festem Preis und festem Liefer-Scope
  • Architektur so, dass keine Mandantendaten in Cloud-KI verarbeitet werden
  • EU-Hosting der eingesetzten Komponenten, wo möglich
  • Schriftliche Kurz-Doku, was das System tut und was nicht

So läuft ein KI-Use-Case ab

  1. Schritt 1

    Use-Case eingrenzen

    Wir suchen gemeinsam einen konkreten, wiederkehrenden Vorgang aus, der sich lohnt — nicht »irgendwas mit KI«. Der Scope wird schriftlich festgehalten, bevor gebaut wird.

  2. Schritt 2

    Datenschutz-Setup zuerst

    Vor der Funktion klären wir den Datenfluss: Welche Daten dürfen rein, welche niemals (Mandantendaten)? Wir bauen die Lösung so, dass schutzbedürftige Informationen gar nicht erst in eine Cloud-KI gelangen.

  3. Schritt 3

    Bauen & testen

    Wir setzen den Use-Case um, testen ihn an realistischen, aber unkritischen Eingaben und übergeben eine verständliche Kurz-Doku zu Funktion und Grenzen.

  4. Schritt 4

    Übergabe oder Weiterbetrieb

    Sie können den Use-Case selbst betreiben oder im Rahmen der Kanzlei-Pflege weiterlaufen lassen. Erweiterungen sind jederzeit als eigener Use-Case möglich.

Für wen die KI-Werkstatt gedacht ist

Die Werkstatt ist für Kanzleien, die KI praktisch nutzen wollen, ohne sich berufsrechtliche oder datenschutzrechtliche Probleme einzuhandeln — und die lieber einen klar umrissenen Use-Case als ein vages Großprojekt starten.

  • Kanzleien, die wiederkehrende Fleißarbeit automatisieren wollen
  • Wer KI einsetzen, aber § 203 StGB und DSGVO sauber halten will
  • Bestehende Mandanten-Boost-Kunden als sinnvoller zweiter Schritt

Konditionen im Klartext

  • Ab 1.700 € netto pro Use-Case, zzgl. gesetzlicher USt.
  • Fester Preis und fester Scope je Use-Case — keine offene Stundenabrechnung
  • Datenschutz-Setup ist immer Teil der Lieferung, nicht Aufpreis
  • Bewusst ohne Verarbeitung schutzbedürftiger Mandantendaten in Cloud-KI
  • Weiterbetrieb optional über die Kanzlei-Pflege

Häufige Fragen zur KI-Werkstatt

Verstößt KI in der Kanzlei nicht gegen die Schweigepflicht?

Das kommt darauf an, wie man sie einsetzt. Mandanten-Unterlagen in ein Consumer-KI-Tool zu geben, kann gegen § 203 StGB verstoßen. Genau deshalb bauen wir unsere Use-Cases so, dass schutzbedürftige Mandantendaten gar nicht erst in eine Cloud-KI gelangen — die Architektur ist der eigentliche Kern der Leistung.

Was kostet ein Use-Case?

Ab 1.700 € netto pro Use-Case zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Jeder Use-Case hat einen festen Preis und einen schriftlich fixierten Scope — es gibt keine offene Stundenabrechnung.

Welche Use-Cases sind typisch?

Ein FAQ-Bot auf der Website, der Standard-Fragen beantwortet und zum Termin leitet; ein Recherche-Assistent für wiederkehrende Fach- und Web-Recherche; oder eine strukturierte Onboarding-Strecke für neue Mandanten. Welcher sich lohnt, grenzen wir vorab gemeinsam ein.

Ist die KI-Werkstatt eine Steuer- oder Rechtsberatung?

Nein. FA² baut technische Lösungen. Wir beraten zur datenschutzkonformen Architektur eines Use-Cases, leisten aber keine Steuer- oder Rechtsberatung im Sinne von § 1 StBerG oder § 2 RDG. Die berufsrechtliche Bewertung des Einsatzes bleibt bei Ihnen bzw. Ihrer Kammer.

Brauche ich erst den Mandanten-Boost?

Nicht zwingend, aber es ist der natürliche Weg: Erst steht die Website, dann automatisiert die KI-Werkstatt einzelne Abläufe darauf auf. Ein FAQ-Bot etwa entfaltet seinen Nutzen am besten auf einer aufgeräumten, schnellen Seite.

Ein konkreter Use-Case, sauber gebaut.

Sagen Sie uns, welcher wiederkehrende Vorgang Sie Zeit kostet — wir sagen Ihnen, ob sich ein KI-Use-Case lohnt. Erste Antwort innerhalb von zwei Werktagen.